Mit Beginn des Jahres 2010 startet die Stiftung ihre Unterstützung für das Projekt "Integration durch Bildung". Unser Ziel ist, dass Flüchtlinge gute Bildungsabschlüsse erlangen. Projektträger ist der Flüchtlingsrat Leipzig e. V.. Über einhundert ehrenamtliche Helferinnen, darunter Studierende und pensionierte Lehrer/innen, unterstützen Flüchtlinge beim Lernen - von der Grundschule bis zum Berufs- oder Universitätsabschluss. Wir finden das großartig!
Zum Beginn des Schuljahres 2008 haben wir 1.000 Euro an den Förderverein der Joachim-Ringelnatz-Schule in Leipzig Grünau für den Neuerwerb von Violinen gespendet. Zusätzlich wurden drei nagelneue Geigen als Sachspende übergeben.
Am 17. September 2008 feierte der Leipziger Anzeigenblattverlag mit seinen Kunden und Geschäftspartnern das jährliche Verlagsfest „Treff 2008“. Der Verlag spendete den Erlös aus Tombola und Auktion für zwei Projekte: den „Bewegungskunstpreis“ und das Projekt „Musik macht schlau“. Geschäftsführer Thomas Jochemko übergab der Vorsitzenden der Stiftung, Angelika Kell, einen Scheck über 3750,- Euro. Mit diesem Betrag werden im Rahmen des Projektes „Musik macht schlau“ zehn Kinder aus sozial schwachen Familien ein Jahr lang kostenlosen Musikunterricht erhalten.
Das Projekt wird in Kooperation mit dem soziokulturellen Zentrum GeyserHaus und der Musikschule Tonicum umgesetzt. Interessierte Eltern und Kinder besonders aus dem Leipziger Norden können sich beim GeyserHaus melden.
Die Stiftung „Bürger für Leipzig“ setzt sich für eine verstärkte Förderung der Bildungschancen von Kindern aus einkommensschwachen Familien ein. „Die musikalische Bildung der Kinder darf nicht am mangelnden Einkommen der Eltern scheitern“, begründet Angelika Kell das Engagement der Stiftung.
„Deshalb ein ganz großes Dankeschön an den Leipziger Anzeigenblatt Verlag für diese großzügige Spende.“
Wir freuen uns über eine großzügige Spende in Höhe von 20.000 Euro von der Band TokioHotel. Die inzwischen weltbekannten Musiker Bill, Tom, Georg und Gustav engagieren sich damit für die musikalische Förderung benachteiligter Kinder in Leipzig.
8.000 Euro werden für das Projekt „Musik macht schlau“ verwendet. Mit weiteren 12.000 Euro sind die Musiker durch eine Einlage in den Vermögensstock Stifter geworden. Die Erträge auf diese Einlage können wir auch in den Folgejahren vorrangig für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen verwenden. Dieser „Musik-Fonds“ kann ein Grundstock für weitere Zustifter sein, die sich diesem Zweck langfristig widmen möchten. Also hereinspaziert - dem guten Beispiel mögen viele weitere folgen!
Hand aufs Herz - wie viele Ihrer CDs hören Sie immer wieder gern? Zum Glück brauchen sie wenig Platz. So kann man auch all die lange aufheben, die gar nicht mehr gespielt werden. Wir hoffen, dass Sie einige spenden würden, wenn sie durch uns in klingende Münze verwandelt werden können.
Mit dem Erlös des Verkaufs unterstützen wir das Projekt „Musik macht schlau“.
Bringen Sie uns Ihre Scheiben – oder rufen Sie uns an, dass sie jemand abholen kommt!
Abgabe am Dorotheenplatz 2, wochentäglich 9-17 Uhr, Terminvereinbarung zur Abholung unter 0341-9 60 15 30 (Helmut Knäbe)
Musik macht schlau – so kann man die segensreichen Wirkungen musikalischer Bildung in einem knappen Slogan zusammenfassen. Aktuelle Studien belegen: Musik fördert die Intelligenz und das Sozialverhalten. Aber Musik ist auch ein bisschen Luxus. Ein Instrument zu erlernen, kostet nach unseren Recherchen im Jahr zwischen 400 und 700 Euro. Dazu kommt, dass man ein Instrument und nach Möglichkeit auch Noten und Lehrbücher zur Verfügung hat. Mitunter sind Fahrkarten nötig, um zum Unterricht zu gelangen. Wir bitten für dieses Projekt um Ihre Spenden.
Wir suchen
- Paten, die (anteilig oder ganz) die Kosten des Unterrichts für ein Jahr decken
- Musiklehrer, die gratis oder kostengünstig Kinder aufnehmen
- Instrumente
- Noten und Notenständer
- Lehrmaterial
- Metronome und anderes Zubehör
„Seht mal, wie der aussieht“, heißt es für viele Kinder aus einkommensschwachen Familien zu Beginn des Lebensabschnittes „Schule“. Sie werden von ihren Mitschülern belächelt oder gar verspottet, weil Ranzen, Kleidung, Schulmaterial, Sportzeug mehrfach benutzt oder billig aussehen. Wir können das nicht aus der Welt schaffen, aber vielleicht einigen Kindern solche Stigmatisierungen zum Schulbeginn ersparen. In der „Aktion Zuckertüte“ sammeln wir für Schulanfänger – vor allem Sachspenden oder Gutscheine, vielleicht finden wir auch Tickets für Freizeitangebote für die ganze Familie.
Wichtig für unser Vorhaben ist, dass den ausgewählten Familien das Angebot sensibel angetragen wird und sie selbst entscheiden können, ob und was sie davon annehmen wollen. Wir werden mit Unterstützung des Jugendamtes eine Auswahl treffen, weil wir selbst mit noch so großen Anstrengungen nicht allen helfen können.
Was wollen wir konkret finanzieren?
- Erstausstattung für Schulanfänger (Schulmaterial, Stifte, Schulfüller...)
- Zuckertüte
- Kleidung
- Sportkleidung
- Ranzen
Neue Bücher braucht die Stadt – so lautete unser Motto der Spendenkampagne für die Bibliotheken und so auch für das erste Bürgerpicknick, welches am 17.6.2007 auf der Galopp-Rennbahn im Leipziger Scheibenholz stattfand.
100 Tischpaten (Autoren, Buchhändler, Verleger, Bibliothekare etc.) sowie rund 600 Gäste konnten sich beim Frühstück miteinander unterhalten und dabei für einen guten Zweck spenden: den Erwerb neuer Bücher für die Stadtbibliothek, die Umweltbibliothek sowie die ehrenamtlich geführte Weiße-Jugendbibliothek in Stötteritz.
Die Tischpaten waren die Zugpferde der Veranstaltung. An jedem Tisch sollte ein „Bücherwurm“ sitzen und mit den Gästen frühstücken. Diese Idee hat im Wesentlichen auch funktioniert. Für Folgeveranstaltungen gibt es schon gute Vorschläge zur Optimierung. Viele der Tischpaten haben sich ausdrücklich bedankt und unsere Aktion gewürdigt. Die prominentesten Gäste waren Erich Loest, Gunter Böhnke, Buchmessechef Oliver Zille, Verleger Mark Lehmstedt, Jungautorin Susanne Heinrich sowie die damalige Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek Birgit Schneider.
Zufrieden mit der Resonanz waren auch die beteiligten Organisationen wie Studenten des Fachbereichs Buchhandel und Verlagswissenschaften der HTWK (verantwortlich für das Kinderprogramm), der Verein LeseLust, die Buchkinder, der Bleilaus-Verlag vom Haus Steinstraße, der Hausfrauenbund, der Soroptimistclub Leipzig und die Buchhandlung Grümmer.
Die Lotterie mit 10.000 Losen war eigentlich als wichtigste Einnahmequelle gedacht. Die Preise für die Lotterie waren durch Unternehmen und Privatpersonen gespendet worden, die von unseren Stiftern dazu gewonnen werden konnten. Verkauft werden sollten die Lose vor allem über Buchhandlungen und Bibliotheken und Lotto-Annahmestellen. Dieses Konzept ging leider so nicht auf – selbst die Stadtbibliothek als „Nutznießerin“ der Aktion durfte aus formal juristischen Gründen nur sehr eingeschränkt Lose verkaufen (nämlich nur über den Förderverein der Stadtbibliothek). Also waren wir mit unseren Losen im Bauchladen selbst viel unterwegs: auf der Buchmesse, bei „Leipzig liest“, beim Nato Cup, beim Connewitzer Straßenfest, beim Stadtfest. Trotz dieser intensiven Bemühungen konnten leider nur etwas weniger als die Hälfte der Lose verkauft werden. Durch Eintrittsgelder, Spenden und den Losverkauf sind 5.000 € für die Bibliotheken zusammen gekommen.
Im Herbst 2006 haben wir bei einem Benefizabend 3.600 Euro Spenden für die Dokumentation zur Geschichte der „Arisierung“ in Leipzig gesammelt.
Drei Leipziger Wissenschaftlerinnen der Karl-Lamprecht-
Gesellschaft wurden durch unseren Beitrag beim Druck eines wissenschaftlichen Begleitbandes zur gleichnamigen Ausstellung unterstützt. Die Ausstellung wurde am 10. Juli 2007 im Stadtgeschichtlichen Museum im Rahmen der Jüdischen Woche eröffnet.
Wir laden ein zum Benefizkonzert zugunsten des Leipziger Flüchtlingsrates. Zugunsten des Projektes „Integration durch Bildung“ singen mit Sjaella und Chordae Felicae zwei junge Leipziger Vokal-Ensembles. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über eine großzügige Kollekte.